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Schön, dass du auf diesen Blogbeitrag gestoßen bist. Ich wünsche dir viel Freude und wertvolle Erkenntnisse beim Lesen des Artikels.

Deine Alexandra

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Wie kann ich Grenzen setzen?

In 3 Schritten endlich Grenzen setzen und wahren

Lass uns gemeinsam ein Gedankenexperiment machen. Nimm’ dir einmal einen Moment Zeit, schließe deine Augen und stelle dir die Frage: „Was hindert mich daran, meinen energetischen Raum zu halten?“ Versuche dich dazu ganz bewusst daran zu erinnern, wann du in den letzten Tagen „Ja“ gesagt hast, obwohl du eigentlich „Nein“ sagen wolltest. Situationen, in denen du etwas oder jemandem zugestimmt oder Arbeiten angenommen hast, in denen du dich aber gar nicht danach gefühlt hast. Was fällt dir spontan ein? Eine, zwei, drei Situationen oder gleiche eine ganze Menge mehr? Da gab es einige, richtig? Und was zurückblieb, ist ein unbestimmtes Gefühl der Leere, Scham oder Überforderung, weil du (vielleicht zum wiederholten Mal) über deine eigenen Grenzen hinausgegangen bist. Keine Sorge, damit bist du nicht allein!


In diesem Blog-Artikel möchte ich dir zeigen, wie du in Zukunft mithilfe von 3 Schritten mehr auf deine Bedürfnisse achten und deine Grenzen bewusst setzen kannst: selbstbestimmt, selbstermächtigt und im Einklang mit deinen eigenen Wünschen, Zielen und Potenzialen.



Stress und Überforderung im Alltag: Was tun?

Gerade wir Frauen neigen dazu, uns tagtäglich zu überfordern, das schildern mir meine Klientinnen immer wieder. Wir sind nahezu darauf programmiert, uns aufzureiben zwischen Arbeit, Kindern, Familie und Partnerschaft. Scheinbar mühelos meistern wir die unendlich langen To-Do-Listen und Anforderungen unseres Alltag, glänzen in allen Bereichen und geben stets unsers Bestes. Wir möchten, dass es allen Menschen um uns herum gut geht, wir möchten es allen Recht machen – und bleiben bei all der Fürsorge für die anderen dabei häufig selbst auf der Strecke.

Und obwohl wir merken, dass uns dieses Verhalten gar nicht so gut tut, können wir uns häufig nicht davon lösen. Warum ist das so? Grund dafür sind vor allem Prägungen, die seit unserer Kindheit tief in uns verwurzelt liegen: Auferlegte Rollenmuster, limitierende Glaubenssysteme und unterdrückte Seins-Potenziale wirken deshalb stark in unserem Alltag mit!


Wie uns alte Prägungen beeinflussen

Damit wir negative Glaubenssätze und überschrittene persönliche Grenzen aber überhaupt erkennen und transformieren können, steht vor jedem weiteren Schritt eine ehrliche Selbstreflexion – eine Bestandsaufnahme deiner Gegenwart und vor allem auch deiner Vergangenheit. Denn darin offenbaren sich viele Erlebnisse und Erfahrungen, die unsere Identität maßgeblich geprägt haben. Ganz unbemerkt sind dabei Verhaltensmuster entstanden, die unser tägliches Handeln beeinflussen. Denke doch einmal darüber nach, welche Prägungen du erfahren hast: Welches Bild spiegelten dir beispielsweise die Frauen, die dir nahestanden? Welche Rollen haben deine Mutter, Tante, deine Lieblingslehrerin verkörpert? Mehr dazu, wie aus diesen Prägungen Glaubensmuster entstehen und wie du sie für dich wandeln kannst, erfährst du an dieser Stelle.



Den inneren Kritiker beruhigen

Lass uns noch einmal zurückkehren zu unserem Gedankenexperiment vom Anfang. Wie hast du dich in den Situationen aus deiner Erinnerung gefühlt? Als beispielsweise beim Elternabend in der Schule die obligatorische, peinliche Stille eintrat, als es um die Wahl des Pflegschaftsvertreters ging und die Blicke der anderen Eltern konsequent zum Boden wanderten. Und plötzlich – obwohl du eigentlich sowieso schon viel zu viel zu tun hast – schoss deine Hand nach oben, um dich für den Posten freiwillig zu melden. Weil du es nicht aushalten konntest. Wohl ist dir bei der Entscheidung nicht. Und im Kopf überlegst du schon zeitgleich, wie du die neuen Verpflichtungen AUCH NOCH in deinem Terminkalender unterbringen sollst. Sicher kennst du Situationen wie diese zu genüge.


Diese Erlebnisse stärken unseren inneren Kritiker, der uns permanent weismachen will, wir müssten uns noch mehr anstrengen, noch mehr bemühen, noch mehr leisten, damit wir die Wertschätzung und Zuneigung erfahren, nach der wir uns sehnen. Was viele nicht verstehen: Auch unsere Innere Kritikerin möchte eigentlich nur das Beste für uns! Sie hat eben kein anderes System gefunden und schießt häufig über das Ziel hinaus. Mit der Kultivierung einer Selfcare-Routine, kann sich dieser Anteil von uns mehr und mehr entspannen.


Denn oft handeln wir aus Verantwortungsbewusstsein und negativen Glaubenssätzen heraus so, dass wir uns dabei verlieren. Energielosigkeit, eine unbestimmte Traurigkeit und das Gefühl der Unzulänglichkeit sind dabei die Folge. Wir nehmen uns selber zurück und machen uns klein. Stattdessen sollten wir aus dieser Ohnmacht in die Selbstermächtigung kommen und unsere Seins-Potenziale voll ausschöpfen. In klaren Grenzen und der Beachtung unserer eigenen Bedürfnisse, liegt ein großes Stück Freiheit verborgen, das nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden!


Zitat auf blumigem HIntergrund

Wie kann ich Grenzen setzen? – In 3 Schritten zu mehr Selbstbewusstsein und klaren Grenzen

Du fragst dich: „Wie kann ich Grenzen setzen?“ Sich von anderen Menschen abzugrenzen und seine Entscheidungen ohne Schuldgefühl und Reue zu vertreten, um sich selbst zu schützen, ist meist einfacher gesagt, als getan! Und wie jede wichtige Veränderung, ist auch dieser Schritt ein Prozess, der Übung und einen wohlwollenden Blick auf dich selbst erfordert. Ein Prozess, der vielleicht auch Mut und ein Stück Überwindung kostet. Doch das wird sich lohnen! Mit diesen drei Schritten schaffst du es, deine Grenzen zu erkennen, zu wahren und neue Grenzen zu setzen, wenn dies erforderlich ist.


1. Nicht immer Ja sagen.

Egal, ob es der Posten des Elternvertreters, der Kuchen für den Kindergarten-Basar oder eine andere Aufgabe im privaten Umfeld ist, die erledigt werden will. Bei privaten oder ehrenamtlichen Dingen, fällt es uns besonders schwer, uns abzugrenzen. Wir möchten niemanden vor den Kopf stoßen und fürchten uns vor der Ablehnung, die daraus resultieren könnte. Zu erkennen, dass du eine Grenze hast, die durch das Übernehmen dieser Verpflichtungen übertreten wird, ist der erste wichtige Schritt zu mehr Selbstfürsorge und Selbstliebe. Wenn also das nächste Mal eine Entscheidung ansteht, halte einen Moment inne. Horche in dich hinein, ob du diese Verpflichtung wirklich vollen Herzens übernehmen möchtest und sage einmal ganz bewusst nicht sofort Ja. Dieses Gefühl auszuhalten und letztendlich für dich und deine Bedürfnisse zu entscheiden, ist ein wertvoller Lernprozess.


2. Einmal Nein sagen.

Der nächste Schritt hin zu mehr Selbstermächtigung und einer Hinwendung zur Wahrung deiner individuellen Bedürfnisse ist es, einmal bewusst Nein zu sagen. Vielleicht sogar in einer Situation, in der es dein Umfeld bislang gewohnt war, dass du stets bereitwillig zustimmst. Das kann beispielsweise Mehrarbeit im Job sein, die du bisher wortwörtlich mit Bauchschmerzen (denn auch unser Körper „spricht“ in Symptomen wie diesen mit uns) übernommen hast, um dein berufliches Vorankommen nicht zu gefährden. Auch hier liegt ein enormes Übungsfeld versteckt, bei dem du lernen kannst, für dich einzustehen! Wenn der Chef das nächste Mal fragt, ob du Freitagabend ungeplant länger im Büro bleiben oder ob du eine Präsentation mit knapper Deadline übernehmen kannst, lehne dieses eine Mal bewusst ab. Du musst deine Entscheidung weder entschuldigen, noch deinem inneren Kritiker glauben, der dir negative Konsequenzen vorhersagt. Ein Nein zu anderen, ist ein Ja zu dir selbst! Hast du diesen Schritt gemacht, wirst du vermutlich auch eine direkte Rückmeldung deines Inneren spüren: Erleichterung, Stolz, Ruhe.


3. Bewusst Grenzen setzen.

Je mehr du dich mit dem Thema beschäftigst, desto selbstsicherer wirst du darin zu erkennen, wo deine persönlichen Grenzen liegen und wann diese überschritten werden. Umso häufiger wird dir auch klar werden, an welchen Stellen du mitunter auch eine neue Grenze ziehen musst, wo vorher keine war! Vielleicht gibt es da diese eine Bekannte, die dich immer spät abends anruft, weil sie deinen Rat braucht, obwohl du dich gerade auf einen ruhigen Abend nur für dich gefreut hast. (Überhaupt, bist du immer für sie da – Tag und Nacht, wenn es nötig ist, denn das macht man unter Freundinnen schließlich so, oder?). Wie wäre es, wenn du an dieser Stelle bewusst eine neue Grenze ziehst und dich damit für die Wertschätzung deiner eigenen Bedürfnisse entscheidest?




Bonus-Tipp: 4. Entdecke deine Seins-Potenziale.

Besonders wir Frauen entfremden uns häufig schon sehr früh von unseren Bedürfnissen und beugen uns dem Erwartungsdruck von außen. Wir verlernen zunehmend, in uns hineinzuspüren, was wir wirklich brauchen und wollen. Kein Wunder, dass uns das Erkennen und Bewahren unserer Grenzen als Erwachsene dann so schwerfällt! Denn zu häufig wissen wir gar nicht, was uns gut tun würde. Wie du deine wahren Bedürfnisse erkennst und Grenzen im Einklang mit deinen Seins-Potenzialen setzen kannst, um dadurch in einen selbstbewussten und authentischen Seins-Zustand zu kommen, schaue ich mir mit dir gerne bei einem ersten Impulsgespräch an.



Die Entdeckung deiner ganz individuellen, ureigenen Seins-Potenziale, bietet dir unendliche Möglichkeiten, alle Bereiche deines Lebens von Grund auf zu transformieren. Du bist ein Wunder! Und ich wünsche mir von Herzen, dass du erkennst, dass du dieses WUNDERbare Meisterwerk Leben für dich in seiner schönsten Form gestalten darfst. Als göttliches Wesen bist du dazu geboren, eine Fülle an Freude zu erfahren und deine Lebensenergie vollumfänglich zu entfalten. Gerne begleite ich dich dabei, zurück in deine Mitte zu finden.



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