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Sicherheit in dir finden – Wie innere Stabilität zu deiner größten Stärke wird

  • Autorenbild: Alexandra von Peter
    Alexandra von Peter
  • 20. Mai
  • 5 Min. Lesezeit

„Neben Arbeit und Kindern möchte ich auch Zeit für mein Herz haben.“

Das sagte vor Kurzem eine Klientin zu mir im Coaching. Und obwohl dieser Satz ganz leise ausgesprochen wurde, hat er lange in mir nachgewirkt. Vielleicht, weil er die aktuelle Zeitqualität so gut spiegelt und sich viele Frauen darin wiederfinden.


Denn was bedeutet das eigentlich? Dass Zeit für das eigene Herz inzwischen etwas ist, das irgendwo zwischen Verpflichtungen und Funktionieren untergebracht werden muss. Einen Platz braucht zwischen Terminen, Familienorganisation, Nachrichten, Alltag und Mental Load.


Vielleicht resoniert dieser Satz auch mit dir. Dann bist du hier richtig.


Die Welt ist laut und schnell geworden. Voller Reize, Spannungen und Unsicherheiten. Kaum ein Tag vergeht mehr ohne neue Schlagzeilen, Konflikte oder Informationen, die unser Nervensystem beschäftigen. Wie sollte das auch anders sein? Denn der erste Blick geht morgens aufs Handy. Nachrichten, Mails, soziale Medien, Termine. Noch bevor wir wirklich bei uns angekommen sind, zieht uns das Außen bereits in seine Geschwindigkeit hinein. Wir sind innerlich oft schon erschöpft, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. 

Während das Außen immer lauter wird, wird es im Inneren vieler Menschen auf eine erschöpfte Weise still. Wie ein Raum, den man lange nicht mehr betreten hat. Und wir spüren immer deutlicher, dass es längst nicht mehr nur Erschöpfung ist, sondern etwas Tieferes, das da in uns wirkt und arbeitet. Nämlich die Frage, wie sehr wir mit uns selbst eigentlich noch verbunden sind.


Gerade als Frauen tragen wir häufig unglaublich viel gleichzeitig. Verantwortung. Emotionale Fürsorge. Beziehung. Familie. Beruf. Organisation. Oft über Jahre hinweg. Viele funktionieren zuverlässig, kümmern sich um andere, halten alles zusammen – und verlieren dabei schleichend die Verbindung zu ihrem eigenen inneren Raum.


Irgendwann zeigt sich das dann nicht selten als diffuse Müdigkeit. Als Gereiztheit. Als das Gefühl, ständig unter Spannung zu stehen. Oder als leise Sehnsucht nach einem Leben, das sich wieder ruhiger, echter und mehr nach der Ausrichtung des eigenen Herzens anfühlt.


Energie folgt der Aufmerksamkeit


In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie sehr Menschen von den Energien im Außen beeinflusst werden. Ein einziges Gespräch hat dann beispielsweise die Macht, uns aus unserer inneren Mitte zu bringen. Nachrichten lösen Angst aus. Soziale Medien erzeugen Vergleich, Stress oder das Gefühl, nicht genug zu sein. Unser Fokus springt permanent nach außen. Beobachte doch einmal an dir selbst, wie sehr du mit den Energien im Außen mitschwingst. Gibst du dich den Schreckensnachrichten hin? Erzeugen die Instagram- oder LinkedIn-Profile anderer in dir ein Gefühl von Wertlosigkeit?

Häufig manifestiert sich das Chaos des Außen in körperlichen Symptomen – in Herzrasen, Verspannungen, in Druck jeglicher Art, der in uns wirkt. Vielleicht magst du an dieser Stelle einmal in dich hineinhören und wahrnehmen, was sich da in deinem Körper zeigt. Zu erkennen „Aha, ich spüre da Anspannung in meinem Körper … presse meine Zähne zusammen … habe Unruhe in mir“ ist ein kraftvoller erster Schritt zurück in die Selbstverbundenheit.


Energie folgt der Aufmerksamkeit
Energie folgt der Aufmerksamkeit

Alles trägt eine Frequenz. Gedanken. Räume. Menschen. Worte. Alles das, womit wir uns täglich umgeben. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit dauerhaft auf Angst, Negativität, Konflikte oder Überforderung richten, beginnt unser gesamtes System darauf zu reagieren. Der Körper spannt sich an. Die Gedanken werden schwerer. Die eigene Energie verändert sich.


Viele Menschen bewegen sich deshalb gerade unbewusst in Feldern, die sie emotional erschöpfen. Weil das Außen kaum noch Ruhe zulässt.


Umso wichtiger wird an diesem Punkt unsere innere Stabilität.


Ich meine damit keine perfekte Gelassenheit oder eine spirituelle Dauerharmonie! Innere Stabilität bedeutet nicht, immer positiv zu sein oder Stressmomente stets mit Leichtigkeit aufzulösen. Innere Stabilität bedeutet vielmehr, auch in bewegten Zeiten mit sich selbst verlässlich berührbar zu bleiben. Sich nicht in jeder Angst, jeder Meinung oder jeder äußeren Bewegung zu verlieren.


Vielleicht kennst du Menschen, die trotz Herausforderungen eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Das liegt nicht daran, dass ihr Leben frei von Problemen wäre. Sondern daran, dass sie innerlich verwurzelt sind. Wie ein Baum, dessen Wurzeln tief genug reichen, um selbst in einem Sturm standzuhalten.


Diese Stabilität in sich selbst zu spüren, wird gerade jetzt wichtiger als jemals zuvor! Es geht darum, bewusst zu entscheiden, woran wir uns innerlich anbinden.


Ich erlebe immer wieder, dass Menschen darauf hoffen, dass irgendwann wieder Ruhe einkehrt. Wenn die stressige Phase vorbei ist. Wenn die Kinder größer sind. Wenn die Beziehung leichter wird. Wenn die Welt sich beruhigt hat. Doch dies ist ein Trugschluss, der nicht haltbar ist. Denn echte innere Ruhe entsteht selten durch perfekte äußere Bedingungen. Ist nichts, das von Außen gemacht wird. Sie beginnt mit einer Entscheidung. Mit einem bewussten Commitment und Versprechen dir selbst gegenüber.


Mit der Entscheidung, dich selbst nicht permanent hinten anzustellen.Mit der Entscheidung, deiner Herzweisheit wieder Raum zu geben.Mit der Entscheidung, wahrzunehmen, was dich nährt – und was dich jeden Tag Kraft kostet.


Das klingt zunächst vielleicht unspektakulär. Aber genau dort beginnen oft die größten Veränderungen.


In der Selbstverbundenheit zeigt sich die Sehnsucht der Seele!
In der Selbstverbundenheit zeigt sich die Sehnsucht der Seele!

Denn viele Frauen haben gelernt, zuerst für alles andere da zu sein. Für die Familie. Für den Beruf. Für Erwartungen. Für Harmonie. Für das Funktionieren des Alltags. Und irgendwann wird es selbstverständlich, die eigenen Bedürfnisse zu übergehen. Keinen Raum mehr für das eigene Herz zu haben.


Vielleicht geht es dir ähnlich wie meiner Klientin, die plötzlich spürte, dass da leise etwas in ihr anklopfte.

Das Klopfen kann die Erschöpfung sein. Die innere Unruhe. Oder ganz konkret das Gefühl, sich selbst verloren zu haben. Und manchmal ist es dieser stille Gedanke: „So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.“

Ich glaube, dass genau darin eine große Einladung liegt. Denn diese Momente sind oft der Beginn einer Rückverbindung. Der Moment, in dem wir beginnen, uns wieder ehrlich zu fragen:


Wie geht es mir eigentlich wirklich?

Was brauche ich?

Was nährt mich?

Womit möchte ich mich innerlich verbinden?

Und welches Leben fühlt sich für mich wirklich stimmig an?


In Zeiten wie diesen wird Selbstverbindung deshalb fast zu einer bewussten täglichen Entscheidung. Und eine innere Notwendigkeit.


Zurück in die Verbindung mit dir selbst


Die Welt wird wahrscheinlich nicht plötzlich stiller werden. Aber wir können lernen, anders mit ihr verbunden zu sein. Klarer. Bewusster. Verwurzelter.

Wir können entscheiden, welchen Gedanken wir Raum geben. Welchen Menschen wir zuhören. Welche Inhalte wir jeden Tag in unser Feld lassen. Und ob wir unsere Aufmerksamkeit ständig an das Chaos im Außen verlieren – oder langsam wieder zurück zu uns selbst finden.



Meiner Erfahrung nach ist Stille dabei ein notwendiger Schlüssel für die innere Rückverbindung. Das kann bedeuten, dir bewusst regelmäßige Zeit in der Natur einzuplanen oder eine andere Form der Stille zu suchen, die besser zu dir passt – z.B. eine Shavasana-Übung, die du vielleicht als Schlussentspannung aus dem Yoga kennst. Dafür liegst du einige Minuten still auf dem Rücken (nimm dir gerne eine Decke, wenn dir das angenehmer ist) und lege eine Hand auf dein Herz. Ich mag dir noch eine schöne Atem-Übung mitgeben, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst und die deinen Vagus-Nerv sofort beruhigt.


Einfache Atemübung: 4711-Übung


Atme ein. Lasse dann deine Ausatmung länger werden als deine Einatmung, das beruhigt ganz automatisch deinen Vagusnerv. Halte dich gerne an diese Zeiten: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen. Mache diese Übung regelmäßig für 11 Minuten. Ich verspreche dir: Du wirst sofort spüren, wie sich dein System entspannt. Es kann sehr kraftvoll sein, dir während der Ausatmung vorzustellen, einen belastenden Gedanken oder ein negatives Gefühl »abzugeben«.


In meiner Arbeit öffne ich Räume, in denen Frauen über ehrliches Spüren, Lauschen, Wahrnehmen genau das wieder erfahren dürfen: Verbindung zu sich selbst. Innere Ruhe. Klarheit. Das Gefühl, wieder bei sich anzukommen.


Denn je stabiler wir in uns selbst werden, desto weniger verliert uns das Chaos der Welt.


Wenn du dich an der ein oder anderen Stelle dieses Textes wiederfinden konntest und mehr darüber erfahren möchtest, wie Selbstverbindung für dich möglich ist, freue ich mich, wenn du über dieses Formular mit mir in Kontakt treten magst. Vielleicht möchtest du dir aber auch hier ganz unkompliziert meinen ✨ 0€-Selbstfürsorge Guide herunterladen, in dem ich 5 kraftvolle Impulse mit dir teile, die dich darin unterstützen, wieder in deine Kraft zu kommen. 


Alles Liebe

Alexandra von Peter



 
 
 

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