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Blogbeitrag

Eine Morgenroutine entwickeln, die dir wirklich dient

Bestimmt ist dir der Begriff „Morgenroutine“ schon begegnet. Jeder spricht darüber, fast scheint eine Art Magie dahinterzustecken. Doch was ist das überhaupt und was ist daran wichtig? Eine Morgenroutine dient dir auf leichte und freudvolle Weise dazu, dich mehr mit dir selbst zu verbinden und bestärkt und voller Energie in den Tag zu starten. Trotz des Wortes „Routine“ ist es überhaupt nicht mit Zwang verbunden, eine Morgenroutine zu entwickeln – im Gegenteil. Der Prozess schafft dir eine achtsame Zeit, die ganz dir gehört. Mithilfe einer Morgenroutine tust du auf allen drei Ebenen – Körper, Geist und Seele – etwas Gutes für dich und richtest deinen Fokus auf das, was du in dein Leben bringen möchtest.

Eine regelmäßige morgendliche Praxis ist für mich daher essenziell wichtig. Das A und O ist allerdings dabei, dass du eine Morgenroutine entwickelst, die ganz deinen Bedürfnissen entspricht und aus deinem Herzen heraus entsteht. Dann macht sie Freude und wird zu einem Element deines Tages, auf das du nie mehr verzichten möchtest.

Suchst du nach Inspirationen und Beispielen für eine solche Morgenroutine? Oder gehörst du vielleicht zu denen, die die Regelmäßigkeit bisher einfach nie „durchgehalten“ haben? Dann ist dieser Artikel genau für dich!


Warum ist es so wertvoll, eine Morgenroutine zu entwickeln?

Der Wecker klingelt, und sofort richten sich deine Gedanken auf den neuen Tag und auf alles, was es zu erledigen gibt – für die meisten von uns beginnt der Morgen genauso. Das ist schade, denn in diesen ersten wichtigen Minuten nach dem Aufwachen steckt eine besondere Qualität, die wir nicht verschenken sollten. Gleich nach dem Erwachen bist du noch eng mit deinem Unterbewusstsein verbunden: Du befindest dich im sogenannten Alpha-Zustand, den du sicher aus Momenten tiefer Entspannung kennst, zum Beispiel kurz vor dem Einschlafen, aber auch während einer entspannenden Massage. Dieser Zustand ist sogar messbar – das EEG zeigt hier eine Frequenz von etwa 8–12 Hertz.

Im Alpha-Zustand analysieren und bewerten wir noch nicht. Wir nehmen nur wahr und haben auf ganz leichte Weise Zugang zu unserem Unterbewusstsein. Vielleicht hast du schon einmal erlebt, dass du in dieser Phase unerwartet eine tolle Inspiration „wie aus dem Nichts“ erhalten hast – direkt aus deinem Unterbewusstsein nämlich.



Das bedeutet jedoch auch, dass unser Unterbewusstsein in diesem Zustand noch recht ungefiltert Einflüssen von außen aufnimmt. Wenn du also direkt nach dem Aufwachen zum Handy greifst und dich von Social-Media-Posts oder gar negativen Nachrichten überfluten lässt, dann sind das die Eindrücke, die dich auf den kommenden Tag ausrichten. Vielleicht wirst du auch sofort von Partner und Kindern umringt und gerätst so gezwungenermaßen in den Funktionieren-Modus, statt die Energie der besonderen ersten Morgenstunden zu nutzen und ganz mit deiner Aufmerksamkeit bei dir zu bleiben.

Ich empfehle dir, stattdessen eine kraftvolle Morgenroutine zu entwickeln, die nur dir gehört. Nutze diese kostbare Zeit, um dich auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene zu energetisieren, dich mit lebensbejahenden Gefühlen aufzuladen und somit deine Schwingung spürbar zu erhöhen. So wirst du voller Freude, Optimismus und Energie deinen Tag beginnen.

Learning: Entwickle eine Morgenroutine, die dich vom ersten Moment an auf Glück, Lebensfreude, Energie und deine Ziele einnordet. Eine Morgenpraxis, die zu dir passt, erhöht deine Schwingung – und hilft dir nach dem Gesetz der Anziehung, dich auch während des Tages für Wunder zu öffnen.


Plan für deine Morgenroutine: Körper, Geist und Seele

Wichtig ist vor allem, dass du eine Morgenroutine entwickelst, die dir Spaß macht und dich erfüllt. Es bringt also gar nichts, blind die Routinen anderer Menschen zu kopieren, da sie bei dir nicht auf 100%ige Resonanz stoßen werden. In diesem Artikel findest du zahlreiche Beispiele für deine ganz persönliche Morgenroutine, die du als Anregung nutzen kannst – höre jedoch immer auf deine innere Stimme und wähle die Dinge aus, auf die du am Morgen auch wirklich Lust hast.

Das vorausgeschickt empfehle ich dir eine Morgenpraxis, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht. Ich weiß, viele sprechen über das Konzept „Körper, Geist und Seele“, und vielleicht kannst du dir noch nicht so genau etwas darunter vorstellen. Doch es ist auf wunderbar leichte Weise möglich, auf jeder dieser Ebenen anzusetzen.

  1. Körper: Kurz nach dem Aufwachen sind wir noch sehr mit unserem Körper verbunden. Nutze den Moment, um deinen Körper bewusst wahrzunehmen: Nimm ganz bewusst mit ihm Kontakt auf und spüre, wie er auf der Unterlage aufliegt. Wie geht es ihm nach der Nacht? Spürst du Anspannungen und wenn ja, wo? Es geht in diesem Augenblick lediglich um das wertfreie Beobachten, nicht darum, etwas dagegen zu tun. Doch jede Verspannung, jeder Schmerz hat eine Ursache, und dein Körper weiß den Grund. Öffne dich dafür, deinen Körper selbst zu fragen, was er braucht – und lausche achtsam auf die Antworten, die du bekommst.

  2. Seele: In der Stille des Morgens sind wir nur wenigen Ablenkungen von außen ausgesetzt. Es fällt uns leichter, bewusst nach innen zu schauen. Tauche schon am Morgen in deine Innenwelt ein und verbinde dich mit deinem Herzen: Hast du bereits eine Herzensvision? Wenn alles möglich wäre, wie würde dein Leben aussehen? Du darfst dich regelrecht in deine Traumwelt verlieben. Sie wirkt wie ein Magnet für deine ganz persönlichen Wunder.

  3. Geist: Unser Verstand ist eine wunderbare Unterstützung darin, unseren Fokus auszurichten: Wie möchtest du, dass dein Tag heute aussieht? Was willst du erleben? Was möchtest du tun? Diesen wichtigen Schritt kannst du auch bereits nutzen, um dir feste Pausenzeiten für den Tag einzuplanen, während der du dich erneut bewusst mit dir selbst verbindest.

Wir tauchen gleich genauer in die Frage ein, wie du aus diesen drei Aspekten einen Plan für deine Morgenroutine entwickelst. Nimm dir aber hier schon einmal einen Moment, um reinzuspüren:



Eine morgendliche Praxis stärkt dich auf allen Ebenen: Sie hilft dir, körperlich wach und frei zu werden, sie verbindet dich auf seelischer Ebene mit dem großen Ganzen und sie unterstützt dich darin, auch mental resilient zu sein – also widerstandsfähig gegen all die Ablenkungen, Herausforderungen und vielleicht auch manchmal weniger schönen Ereignisse, die dir am Tag begegnen. Angefüllt mir kraftvoller Energie gelingt es dir so, über immer längere Zeit intensiv mit dir selbst verbunden zu bleiben.

Meine Empfehlung: Gib dir mindestens 6 Wochen Zeit, um deine Morgenroutine in deinen Tagesablauf zu integrieren. So lange dauert es, bis sich neue Synapsen im Gehirn bilden, du dich also an etwas „gewöhnst“. Nach 6 Wochen wirst du feststellen, dass du deine Morgenroutine, die anfangs ungewohnt war, gar nicht mehr wegdenken willst – sie ist zu einem essenziellen Bestandteil deines Lebens geworden.